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Die
größten Heilungsaussichten haben Sie bei einem „frischen“ Tinnitus – also:
Schnell zum Arzt!
Warten Sie nicht mit dem Gang zum Arzt oder in die Klinik-Ambulanz. Falls der
Tinnitus nach 1–2 Tagen noch besteht, ist ein Arztbesuch dringend erforderlich.
Je eher der Tinnitus, aber auch der Hörsturz behandelt werden, desto größer sind
die Heilungsaussichten.
Gehen
Hörsturz oder Tinnitus nicht von alleine weg?
Darauf sollten Sie sich nicht verlassen! Über Heilungsraten oder Besserungsraten
existieren sehr unterschiedliche Expertenmeinungen. Die Präsidentin der
Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL), Elke Knör, ist der Meinung, dass die
Spontanheilungsrate oft zu hoch angesetzt wird.
Unser
Rat:
Plötzlich auftretende Hörminderungen (Hörsturz) und/oder Ohrgeräusche (Tinnitus)
– manchmal kaum bewusst wahrgenommen und zu Beginn oft unterschätzt – sollten
auf keinen Fall ignoriert, sondern schnellstmöglich und umfassend untersucht
sowie ggf. frühzeitig behandelt werden.
Folgende Behandlungsmöglichkeiten in der akuten bzw. subakuten Phase der
Erkrankung gibt es:
„Damit
müssen Sie leben“, hören Patienten gelegentlich von ihrem Arzt, der vielleicht
der Ansicht ist, gegen einen Tinnitus könne man nichts machen oder mit
Tabletten- bzw. Infusionstherapie seien die therapeutischen Möglichkeiten
erschöpft.
Die
HBO-Therapie ist zumindest dann den Versuch wert, wenn Arzneimittel und
Infusionen die Beschwerden nicht oder nicht genügend beeinflussten. Mit der
HBO bestehen zusätzliche Behandlungschancen, um spätere chronische Beschwerden
Ihres Sinnesorgans Ohr zu verhindern. Allerdings sollte der gesamte
Behandlungsprozess nicht zu sehr in die Länge gezogen werden. Die besten Erfolge
werden im akuten Stadium erzielt.
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